Open Source
Viele wichtige Innovationen der Computerbranche werden nicht in den großen Softwarehäusern
entwickelt. Sie stammen von unabhängigen Programmierern,
die ihren Quellcode anderen Entwicklern offen zugänglich machen und mit ihnen weltweit über
das Internet zusammenarbeiten. Diese Bewegung wird Open Source genannt.
Ursprünglich als ein Produkt aus der Hacker-Szene belächelt, hat sich Open Source zum
wichtigsten Herausforderer des Microsoft-Monopols für PC-Betriebssysteme entwickelt.
Der Einsatz von OpenSource Lösungen bietet viele strategische und praktische Vorteile.
- Verfügbarkeit Ganz wesentlich ist es, dass für OpenSource Produkte keine Lizenzkosten anfallen und die Software beliebig oft installierbar ist. Damit sinken sowohl die Anfangsinvestitionen als auch die Folgekosten bei Erweiterung des Nutzerkreises und bei Updates. Bei OpenSource Lösungen existiert für den Anwender keine zwangsweise Herstellerbindung. Damit kann sich der Anwender den geeignetsten Dienstleister frei auswählen.
- Sicherheit Verbreitete OpenSource Produkte werden durch die breite Entwicklerbasis sehr schnell weiter entwickelt. Auch die Fehlerbeseitigung erfolgt schnell, und im Notfall kann der Anwender einen beliebigen Dienstleister seines Vertrauens damit beauftragen, ohne von der "Gnade" eines Herstellers abhängig zu sein. Dabei profitieren alle Anwender gegenseitig von den Entwicklungen bei Anderen.
- Erweitbarkeit Durch die freie Verfügbarkeit der Quelltexte kann OpenSource Software an die eigenen Bedürfnisse angepasst und individuell erweitert sowie in bestehende Softwarelandschaften (Windows) integriert werden. Insbesondere in sicherheitsrelevanten Bereichen haben OpenSource Lösungen den Vorteil, dass durch den offen liegenden Quellcode interne oder externe Sicherheitsaudits durchgeführt werden können und wenn nötig auch Anpassungen vorgenommen werden können.